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Bernadette Neuroth: Designprozess

Vorlesungsfreie Zeit (29.11. – 02.12.2009):

Leider konnte ich letzte Woche nicht an dem Projekt arbeiten, da ich mit einem anderen Kurs nach Brüssel auf Exkursion gefahren bin. In dieser Zeit wurde von den Hauptprogrammieren weitergearbeitet.

Trotz meiner Abwesenheit habe ich mir einige Gedanken über die Dokumentation gemacht. Seit Montag verfasse ich diese, damit sich die Programmierer ganz ihrer Arbeit widmen können. Nach Fertigstellung der Dokumentation hat jedes Gruppenmitglied das Dokument gelesen und konnte Korrekturen jeglicher Art vornehmen.

Auch die Erstellung einer Powerpoint-Präsentation habe ich nach Fertigstellung des Interaktionskonzeptes begonnen. Dabei habe ich darauf geachtet, die Formulierungen des Interaktionskonzeptes nicht zu kopieren, sondern diese in für die Präsentation brauchbare “knackige” Stichpunkte umzuschreiben. Da wir die erste Präsentationsgruppe waren, haben wir den Designprozess in unserer Präsentation kurz erläutert, um die Vollständigkeit des Kurses abzubilden.

Das Fine-Tuning der Seite hat begonnen. Die Daten von Stephan und Benjamin wurden soeben zusammengeführt. Schließlich gehe ich mit Stephan und Benjamin die letzten  Arbeitsschritte durch und übernehme die letzten Änderungen im ausgearbeiteten Interaktionskonzept.

Schließlich nehmen Stephan und ich am 04.12.2009 das noch fehlende Screencast auf.

Session vom 29.10.2009: Webentwicklung II

Meine entstandenen Sorgen der vorherigen Session haben wir mit dem gesamten Kurs erläutert, denn dies ist eine Gefahr, die sich bei Gruppenarbeiten sehr schnell abzeichnet. Danach haben wir uns wieder in  die einzelnen Gruppen gesetzt und die Tagesziele gemeinsam formuliert. Wir haben diese Tagesziele nicht mehr unter den einzelnen Mitgliedern aufgeteilt. Die programmierstarken Gruppenmitglieder haben ihre Vorhergehensweise dem Rest der Gruppe nicht vorenthalten sondern genau erläutert.

Fazit:

Durch unsere geänderte Vorhergehensweise sind wir zwar langsamer, aber der Lerngehalt für mich persönlich ist wesentlich höher, da mir am Ende eines Programmierabschnittes genau erklärt wird, was warum gemacht wurde und wie es gemacht wurde.

Session vom 29.10.2009: Webentwicklung I

Heute ging es an die technische Umsetzung der erarbeiteten Layouts. Die einzelnen Bereiche der Seite wurden von der Gruppe in Module unterteilt. Jedes Mitglied sollte nun eines dieser Module mittels dem von uns definierten Coding-Guideline umsetzen.

Fazit:

Die beiden programmierstarken Personen der Gruppe setzten sich zusammen und erarbeiteten Lösungen für das fluide Design mit fixer Sitebar. Mir kam es so vor, als wollten sie bei dieser Arbeit nicht gestört werden, dabei hätte ich dabei gerne zugeschaut, um etwas zu lernen. Das fand ich sehr schade und habe dies auch bereits meinen Gruppenmitgliedern mitgeteilt. Wir möchten daher nächstes Mal an einem gemeinsamen Tisch arbeiten, sodass wir direkt aufeinander eingehen können. Dass das Besserung bringt, wage ich allerdings zu bezweifeln. Mir kommt es so vor, als würde ich mit recht leichten Aufgaben beschäftigt, um etwas zu tun zu haben und wenig Fragen zu stellen und als ob meine Arbeit zum Schluss sowieso nicht wirklich eingebunden wird. Alles in allem war diese Session für mich eher deprimierend.

Session vom 22.10.2009: Sketching and Wireframing

In dieser Session wurden wir sehr konkret. Nun ging es darum, die Rahmenbedingungen festzulegen: Welche Features würde das Repositorium haben? Wie werden diese dem User vor Augen geführt bzw. wo werden diese am besten platziert?

Um mehrere Möglichkeiten zu veranschaulichen, arbeiteten wir in einer Vierergruppe verschiedene Wireframes aus. Dazu zeichneten wir ein konkretes Layout des Repositoriums mit Edding auf mehrere Blätter, die dann in einem bestimmten Raster (markiert durch verschiedenfarbige Post-Its) auf einen großen Hintergrundkarton geklebt wurden. Bei diesen Wireframes wurde uns die Komplexität, ein stringentes Layout zu erarbeiten, schnell im wahrsten Sinne “vor Augen geführt”.

Poster-Wireframes

Fazit:

Durch das konkrete Aufzeichnen werden Problempunkte schneller erfasst und können schon in den ersten Phasen bedacht und im Bestfall beseitigt werden. Außerdem wird einen noch einmal klarer, wie viele verschiedene Seitentypen man bei einem solchen Projekt ausarbeiten muss. Erarbeitet man das Wireframing vorher für JEDEN Seitentyp, ist die Wahrscheinlichkeit, ein logisches Prinzip zu erreichen, welches sich durch alle Unterseiten zieht, wesentlich höher. An diese Arbeitsweise musste ich mich allerdings erst einmal gewöhnen, da es nicht leicht fällt wirklich jeden Gedanken aufzuzeichnen.

Jedes Gruppenmitglied entwirft nun digital ein Design für einen Seitentyp. Die Positionierung ist ganz exakt vorgegeben. Dennoch entstehen jetzt vier verschiedene Designs, aus denen man jeweils die Vorteile für das Endrepositorium nutzen kann.

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Session vom 15.10.2009: Personas, Szenarien, abgeleitete Anforderungen

Rollen von Usern

Zunächst wurden in zwei Gruppen verschiedene Rollen der User vergeben. Dies geschah in einem lockeren Brain-Storming. Dabei ergaben sich Rollen wie: Missbraucher, Stöberer, Kritiker, Wild-Herumklicker, Ahnungsloser und viele weitere.

Personas

Nun sehr konrekt werdend hat im Anschluss jedes Team-Mitglied ein bis zwei Personas erstellt. Die von meiner Person erstellte Persona handelte von dem Hochschul-Suchenden Abiturienten Nils Remke. Dabei konnte ich mich sehr gut an meinen eigenen Erfahrungen orientieren, als ich nach einer geeigneten Hochschule für ein Gestaltungsstudium suchte. Besonders auffällig ist dabei, dass viele Leute ein sehr vages Bild davon haben, wie ein Gestaltungsstudium abläuft. Sie sehen im Falle der Merz-Akademie eine hervorragende Ausstattung, aber was genau geschieht in den Vorlesungen? Für diese Hochschulinteressenten sollte eine Art Schaufenster geschaffen werden.

091015 Persona Nils_Remke

Szenarien

1. Nils Remke – zu Hause: (hat Hauptseite der Merz-Akademie bereits durchgearbeitet und möchte sich nun mit dem Repositorium befassen)

Nils ruft Seite auf und sieht Auswahl von Diplomarbeiten -> klickt erste Arbeit an, um sich das Prinzip näherzubringen -> Detailansicht der Arbeit öffnet sich -> Nils sieht den Button “Projekt-Impressionen” und klickt darauf -> sieht eine Bildergalerie -> hat Prinzip erfasst und will nun nach spannenden Inhalten suchen, dafür klickt er in der Hauptnavi auf “Suche” -> sucht nach VK und NM-Arbeiten des letzten Semesters -> erhält eine gefilterte Auswahl -> klickt dort auf das ihm am interessantesten erscheinende -> Detailansicht öffnet sich -> “Projekt-Impressionen” -> Galerie -> sieht sich Galerien von verschiedenen Projekten an -> bewirbt sich an der Hochschule

2.Wolfgang Schneider, 22h zu Hause, muss bis morgen 15h sein Diplomthema einreichen und weiß noch nicht, was er machen soll:

Wolfgang ruft neues Repositorium auf -> klickt direkt die Suchfunktion an -> filtert nach Neue Medien Diplomen -> möchte die Ansicht der Ergebnisse ändern, er möchte nicht durch die Bilder beeinflusst werden, sondern lediglich die Titel sehen -> kann die Ansicht nicht ändern und sucht nun noch einmal genauer in den NM-Diplomen nach “LED”, “robot” und “physical computing” -> findet nur drei Einträge, die ihm nicht weiterhelfen -> verlässt verbittert die Seite und sucht nach denselben wörtern bei “google” und “amazon”.

3. Olia Lialina hält gerade eine Vorlesung:

Olia kommt auf ein bestimmtes Thema zu sprechen, plötzlich fällt ihr ein sehr gut geeignetes Beispiel ein, um ihr Worte zu untermauern -> sie öffnet das durch den Beamer an die Wand geworfene Repositorium -> geht sofort zur Suchfunktion und sucht ganz speziell nach “Micheal Müller” und “Diplom” -> System liefert genau ein Ergebnis -> sie öffnet die Detailansicht -> liest sich die Kurzbeschreibung durch, erläutert diese ihren Studenten -> das Diplom wurde praktisch in Form einer Webseite realisiert, der Link steht in der Detailansicht -> sie öffnet diesen Link und diskutiert mit den Studenten über die Diplom-Webseite von Michael Müller

4. Studentin, 3. Semester VK, befindet sich in Computerraum der Merz-Akademie und hat die Aufgabe ein Buchcover zu einem bestimmten Thema zu gestalten, google liefert keine qualitativ hochwertige Inspiration:

Studentin öffnet Repositorium -> schaut sich erste Auswahlseite an -> findet ein Cover sehr interessant -> klickt Cover an in der Hoffnung es zu vergrößern -> kommt zu einer Detailansicht mit zu gering vergrößertem Cover -> schaut ob der betreuende Dozent mit ihrem jetzigen Dozenten übereinstimmt (es ist nicht der Fall) -> Studentin schreibt sich Diplomtitel und Diplomand auf -> geht in Bibliothek und sucht die Druckversion des Diploms -> macht heimlich ein hochaufgelöstes Foto

Fazit:

Schon beim Erstellen der Szenarien fiel mir sofort auf, dass die Szenarien durch die vorangegangene Präsentation von Stephans Archivtool sehr stark von diesem beeinflusst wurden. In meinen Szenarien kommt weder eine Kommentar-Funktion noch ein kollaboratives Handeln zweier User vor. Auch die Möglichkeit, dass Dozenten das System zur Bereitstellung von Materialien nutzen bzw. jeder Student seinen eigenen Vorlesungsplan angezeigt bekommt, wurden in keinem Szenario verwendet, was wahrscheinlich daran liegt, dass die Merz-Akademie bereits ein solches Vorlesungsverzeichnis-Tool (merz.iversi) besitzt. Die Szenarien passen alle zu einem ähnlich funktionierenden System, sind aber meiner Meinung nach sehr realistische Anwendungsmöglichkeiten eines Repositoriums, welches sehr stark in die Richtung “Archiv” tendiert.

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Session vom 08.10.2009: Analyse einer Webseite nach Wahl

Analyse der Webseite: http://www.album.de

Funktionen der Webseite:

  • Bildergalerie
  • Bilderverwaltung- archivierung
  • Contest (Bewertungssystem mit und ohne Wettbewerb)
  • Community / Forum

Eindrücke nach Analyse:

Die Webseite ist sehr komplex aufgebaut und im Allgemeinen sehr unübersichtlich. Dies bestätigt sich darin, dass die Entwickler auf annähernd allen Seiten einen kleinen Hilfetext eingefüngt haben, der den Sinn und Zweck der jeweiligen Seite erklärt. Zusätzlich gibt es einen Hilfe-Link, welcher das Gesamtkonzept der Webseite detailliert erläutert.

All dies spricht gegen eine intuitiv bedienbare Webseite und für eine schlechte Usability.

Auch das Design wirkt extrem überladen, es gibt selten Freiräume, man fühlt sich alles in allem sehr unwohl auf dieser Webseite.

Der einzige Vorteil, den diese Seite bietet, ist das Hochladen bzw. Archivieren von Bildern ohne Qualitätsverlust- d.h. die hochgeladenen Fotos werden in keiner Art und Weise heruntergerechnet. Somit kann man die Webseite hervorragend als Archiv nutzen.