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    <title>To all the ravers in the internet</title>
    <link>http://nm.merz-akademie.de/~dragan.espenschied/ravers/</link>
    <description>für meine Schutzbefohlenen</description>
    <dc:language>de</dc:language>
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    <pubDate>Sat, 21 Feb 2009 10:19:23 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: To all the ravers in the internet - für meine Schutzbefohlenen</title>
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    <title>So macht man heute Layouts mit CSS</title>
    <link>http://nm.merz-akademie.de/~dragan.espenschied/ravers/archives/14-So-macht-man-heute-Layouts-mit-CSS.html</link>
    
    <comments>http://nm.merz-akademie.de/~dragan.espenschied/ravers/archives/14-So-macht-man-heute-Layouts-mit-CSS.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Dragan Espenschied)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Mit &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;HTML&lt;/span&gt; und &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;CSS&lt;/span&gt; gibt es zwei M&amp;#246;glichkeiten, das Layout einer dynamischen Webseite zu gestalten:&lt;/p&gt;

	&lt;ol&gt;
	&lt;li&gt;Floats
		&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;FAP &lt;/span&gt;&lt;img width=&quot;25&quot; height=&quot;14&quot;  src=&quot;http://nm.merz-akademie.de/~dragan.espenschied/ravers/uploads/gifs/new.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;/ol&gt;
 (Mit &amp;#8220;dynamischer Webseite&amp;#8221; ist hier eine gemeint, deren Inhalte sich jederzeit &amp;#228;ndern k&amp;#246;nnen&amp;#8212;zum Beispiel indem Besucher Kommentare hinterlassen. Auf einer Seite deren Inhalte sich niemals &amp;#228;ndern und somit die genaue L&amp;#228;nge der Texte bekannt ist, kann nat&amp;#252;rlich &amp;#252;ber die &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;CSS&lt;/span&gt;-Eigenschaften &lt;code&gt;position:absolute&lt;/code&gt; und Pixelkoordinaten wie &lt;code&gt;top:10px&lt;/code&gt; und &lt;code&gt;left:232px&lt;/code&gt; alles an genau definierte Stellen geschoben werden.)

	&lt;p&gt;&lt;h3&gt;Floats&lt;/h3&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;CSS&lt;/span&gt;-Eigenschaft &lt;code&gt;float&lt;/code&gt; wurde vom &lt;a href=&quot;http://w3.org/&quot; class=&quot;external&quot;&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;W3C&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; als offizielle M&amp;#246;glichkeit vorgesehen, die dem Datenformat Text innewohnende Eindimensionalit&amp;#228;t im Dokumentfluss zu durchbrechen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;HTML&lt;/span&gt;:&lt;/p&gt;

&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;div class=&quot;leftCol&quot;&amp;gt;
   Hallo zusammen!
&amp;lt;/div&amp;gt;
&amp;lt;div class=&quot;rightCol&quot;&amp;gt;
   Ich bin auch noch da!
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;

	&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;CSS&lt;/span&gt;:&lt;/p&gt;

&lt;pre&gt;&lt;code&gt;.leftCol {
   float: left;
   width: 200px;
}
.rightCol {
   float: left;
   width: 300px;
}&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;

	&lt;p&gt;So ordnet sich &lt;code&gt;leftCol&lt;/code&gt; links an und &lt;code&gt;rightCol&lt;/code&gt; r&amp;#252;ckt gleich auf.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Ganz ohne Probleme ist diese Technik nicht. Das &lt;a href=&quot;http://www.w3.org/TR/1998/PR-CSS2-19980324/box.html&quot; class=&quot;external&quot;&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;W3C &lt;/span&gt;Box Model&lt;/a&gt;, das die Darstellung von &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;HTML&lt;/span&gt;-Elementen als rechteckige Fl&amp;#228;chen definiert, macht es zuweilen recht umst&amp;#228;ndlich, Innenabst&amp;#228;nde und Breiten von Elementen zu setzen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;div style=&quot;float:left;width:40%;background:#ff0;text-align:justify&quot;&gt;Wir sind zwei nebeneinander stehende Textbl&amp;#246;cke, die beide den gleichen Text enthalten. Da wir keinen Innenabstand gesetzt haben, sto&amp;#223;en wir direkt aneinander, was doch ziemlich schlecht aussieht. Ein Innenabstand ist also notwendig. Immerhin sind wir beide genau 40% breit.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;float:left;width:40%;background:#0f0;text-align:justify&quot;&gt;Wir sind zwei nebeneinander stehende Textbl&amp;#246;cke, die beide den gleichen Text enthalten. Da wir keinen Innenabstand gesetzt haben, sto&amp;#223;en wir direkt aneinander, was doch ziemlich schlecht aussieht. Ein Innenabstand ist also notwendig. Immerhin sind wir beide genau 40% breit.&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Den &amp;#8220;Floats&amp;#8221; nachfolgende Elemente werden ebenfalls gefloatet, wie dieser Text. Das geht so lange, bis entweder der &amp;#252;brige Platz komplett gef&amp;#252;llt ist oder das Floaten durch die &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;CSS&lt;/span&gt;-Eigenschaft &lt;code&gt;clear&lt;/code&gt; beendet wird.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Leider ist oft gerade kein &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;HTML&lt;/span&gt;-Element verf&amp;#252;gbar, das sich sinnvoll mit der Eigenschaft &lt;code&gt;clear&lt;/code&gt; ausstatten l&amp;#228;sst. Eine L&amp;#246;sung ist, die Floats mit einem Element zu umschlie&amp;#223;en, das &lt;code&gt;overflow:auto&lt;/code&gt; enth&amp;#228;lt:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;HTML&lt;/span&gt;:&lt;/p&gt;

&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;div class=&quot;wrap&quot;&amp;gt;
   &amp;lt;div class=&quot;leftCol&quot;&amp;gt;
      Hallo zusammen!
   &amp;lt;/div&amp;gt;
   &amp;lt;div class=&quot;rightCol&quot;&amp;gt;
      Ich bin auch noch da!
   &amp;lt;/div&amp;gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;

	&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;CSS&lt;/span&gt;:&lt;/p&gt;

&lt;pre&gt;&lt;code&gt;.leftCol {
   float: left;
   width: 200px;
}
.rightCol {
   float: left;
   width: 300px;
}
.wrap {
   overflow: auto;
}&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;

	&lt;p&gt;Diese Technik wurde erstmalig von Paul O&amp;#8217;Brien auf &lt;a href=&quot;http://www.sitepoint.com/blogs/2005/02/26/simple-clearing-of-floats/&quot; class=&quot;external&quot;&gt;sitepoint&lt;/a&gt; beschrieben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Doch gleich weiter zum n&amp;#228;chsten Problem:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;div style=&quot;overflow:auto&quot;&gt;&lt;div style=&quot;float:left;width:40%;background:#ff0;text-align:justify;padding:20px&quot;&gt;Wir sind wieder zwei Textbl&amp;#246;cke, die beide den gleichen Text enthalten. Nun haben wir &lt;em&gt;padding&lt;/em&gt;, also einen Innenabstand gesetzt. Leider ist unsere tats&amp;#228;chliche Breite damit unbekannt, da sie sich aus der &lt;em&gt;width&lt;/em&gt; von 40% &lt;b&gt;plus&lt;/b&gt; dem &lt;em&gt;padding&lt;/em&gt; von 20 Pixeln links und rechts zusammensetzt. Der Innenabstand wird also dummerweise zur Breite &lt;b&gt;dazugez&amp;#228;hlt&lt;/b&gt;. So kann kein flexibles Layout &amp;#8211; also eines, das auf Prozentwerten und damit der aktuellen Gr&amp;#246;&amp;#223;e des Browserfensters basiert &amp;#8211; sicher in &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;CSS&lt;/span&gt; definiert werden.&lt;/div&gt;&lt;div style=&quot;float:left;width:40%;background:#0f0;text-align:justify;padding:20px&quot;&gt;Wir sind wieder zwei Textbl&amp;#246;cke, die beide den gleichen Text enthalten. Nun haben wir &lt;em&gt;padding&lt;/em&gt;, also einen Innenabstand gesetzt. Leider ist unsere tats&amp;#228;chliche Breite damit unbekannt, da sie sich aus der &lt;em&gt;width&lt;/em&gt; von 40% &lt;b&gt;plus&lt;/b&gt; dem &lt;em&gt;padding&lt;/em&gt; von 20 Pixeln links und rechts zusammensetzt. Der Innenabstand wird also dummerweise zur Breite &lt;b&gt;dazugez&amp;#228;hlt&lt;/b&gt;. So kann kein flexibles Layout &amp;#8211; also eines, das auf Prozentwerten und damit der aktuellen Gr&amp;#246;&amp;#223;e des Browserfensters basiert &amp;#8211; sicher in &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;CSS&lt;/span&gt; definiert werden.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es sieht so aus als favorisiere &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;CSS&lt;/span&gt; nur fixe Layouts, also solche, die in einer festen Pixelgr&amp;#246;&amp;#223;e existieren, unabh&amp;#228;ngig von der Gr&amp;#246;&amp;#223;e des Browserfensters. Das l&amp;#228;sst sich umgehen, indem die Elemente so verschachtelt werden, dass die &amp;#228;u&amp;#223;eren nur die &lt;code&gt;width&lt;/code&gt; und die inneren die &lt;code&gt;padding&lt;/code&gt;s enthalten:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;HTML&lt;/span&gt;:&lt;/p&gt;

&lt;pre&gt;&lt;code&gt;
&amp;lt;div class=&quot;wrap&quot;&amp;gt;
   &amp;lt;div class=&quot;leftCol&quot;&amp;gt;
      &amp;lt;div class=&quot;content&quot;&amp;gt;Hallo zusammen!&amp;lt;/div&amp;gt;
   &amp;lt;/div&amp;gt;
   &amp;lt;div class=&quot;rightCol&quot;&amp;gt;
      &amp;lt;div class=&quot;conent&quot;&amp;gt;Ich bin auch noch da!&amp;lt;/div&amp;gt;
   &amp;lt;/div&amp;gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;

	&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;CSS&lt;/span&gt;:&lt;/p&gt;

&lt;pre&gt;&lt;code&gt;.leftCol {
   float: left;
   width: 40%;
}
.rightCol {
   float: left;
   width: 40%;
}
.content {
   padding: 20px;
}
.wrap {
   overflow: auto;
}&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;

	&lt;p&gt;Das sind schon recht viele &lt;code&gt;&amp;lt;div&amp;gt;&lt;/code&gt;s! Nicht sonderlich elegant, aber es funktioniert. H&amp;#228;tte das doofe &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;W3C&lt;/span&gt; das Boxmodell nur etwas n&amp;#228;her an der Praxis formuliert!!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;h3&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;FAP &lt;/span&gt;- Faux Aboslute Positioning&lt;/h3&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Diese frisch entdeckte Technik erlaubt dynamische oder feste Layouts mit beliebiger Spaltenaufteilung.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Innerhalb einer &lt;code&gt;row&lt;/code&gt; k&amp;#246;nnen mehrere &lt;code&gt;col&lt;/code&gt; vorkommen. Diese werden mit &lt;code&gt;left:100%&lt;/code&gt; am rechten Rand der &lt;code&gt;row&lt;/code&gt; positioniert. Jede individuelle &lt;code&gt;col&lt;/code&gt; wird dann &amp;#252;ber einen negativen Au&amp;#223;enabstand (&lt;code&gt;margin-left&lt;/code&gt;) r&amp;#252;ckw&amp;#228;rts zur&amp;#252;ck in die &lt;code&gt;row&lt;/code&gt; gezogen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;HTML&lt;/span&gt;:&lt;/p&gt;

&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;div class=&quot;row&quot;&amp;gt;
   &amp;lt;div class=&quot;col leftCol&quot;&amp;gt;
     Halli und Hallo!!
   &amp;lt;/div&amp;gt;
   &amp;lt;div class=&quot;col rightCol&quot;&amp;gt;
      Ich ziehe meinen Hut!
   &amp;lt;/div&amp;gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;

	&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;CSS&lt;/span&gt;:&lt;/p&gt;

&lt;pre&gt;&lt;code&gt;.row {
   float: left;
   width: 100%;
   display: block;
   position: relative;
   overflow: auto;
}
.col {
   position: relative;
   float: left;
   overflow: hidden;
   left: 100%;
}
.leftCol {
   width: 45%;
   margin-width:-100%;
}
.rightCol {
   width:45%;
   margin-width:-45%
}&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;

	&lt;p&gt;Hier eine &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://nm.merz-akademie.de/~dragan.espenschied/layouts/&quot;&gt;Beispiel-Seite&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;, auf der unter anderem zu sehen ist, wie sich die &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;FAP&lt;/span&gt;-Technik mit klassischen Floats vertr&amp;#228;gt. Beim &amp;#196;ndern der Fenstergr&amp;#246;&amp;#223;e passt sich das Layout automatisch an. Hier das &lt;a href=&quot;http://nm.merz-akademie.de/~dragan.espenschied/layouts/layout.css&quot; class=&quot;external&quot;&gt;Stylesheet&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;FAP&lt;/span&gt; kann nur ein &amp;#252;bergeordnetes Seitenraster konstruieren. Innerhalb einer &lt;code&gt;col&lt;/code&gt; ist keine weitere &lt;code&gt;row&lt;/code&gt; m&amp;#246;glich.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Abgesehen von der M&amp;#246;glichkeit, (endlich wieder wie fr&amp;#252;her zu Tabellen-Zeiten!!) mit garantiert funktionierenden fl&amp;#252;ssigen Layouts zu arbeiten, bietet &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;FAP&lt;/span&gt; den Vorteil, weiter &amp;#8220;hinten&amp;#8221; im Quelltext stehende Elemente in der Anzeigereihenfolge nach &amp;#8220;vorne&amp;#8221; zu holen. Dies bedeutet gr&amp;#246;&amp;#223;ere Gestaltungsfreiheit bei behindertengerechten Seiten und Suchmaschinenoptimierung. Die Vorstellung, Spalten hinaus und wieder hinein zu schieben, ist etwas gew&amp;#246;hnungsbed&amp;#252;rftig. Allerdings ist dabei meistens weniger Rechnerei n&amp;#246;tig als bei Floats.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Diese vereinfachte Beschreibung der &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;FAP&lt;/span&gt;-Technik basiert auf dem Artikel von Eric Sol bei &lt;a href=&quot;http://www.alistapart.com/articles/fauxabsolutepositioning/&quot; class=&quot;external&quot;&gt;A List Apart&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Also ran an den Texteditor und alles fein aufgeteilt!&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 Oct 2008 19:57:55 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Empfehlenswerte Software</title>
    <link>http://nm.merz-akademie.de/~dragan.espenschied/ravers/archives/13-Empfehlenswerte-Software.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Dragan Espenschied)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Besonders f&amp;#252;r meine Zweitsemestergruppen &amp;#8211; diese kostenlosen oder freien Programme erlauben es, daheim an den Internet-Projekten weiterzuarbeiten: &lt;h3&gt;Windows&lt;/h3&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Benutzt &lt;a href=&quot;http://winscp.net/eng/docs/lang:de&quot; class=&quot;external&quot;&gt;WinSCP&lt;/a&gt; f&amp;#252;r die Daten&amp;#252;bertragung zum NM-Server.&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Ein beliebter Texteditor ist &lt;a href=&quot;http://notepad-plus.sourceforge.net/de/site.htm&quot; class=&quot;external&quot;&gt;Notepad++&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.apachefriends.org/de/xampp-windows.html&quot; class=&quot;external&quot;&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;XAMPP&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; ist ein Apache-Webserver mit &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;PHP&lt;/span&gt;, Perl, MySQL-Datenbank und vielen weiteren Bibliotheken.

	&lt;p&gt;&lt;h3&gt;Macintosh&lt;/h3&gt;&lt;/p&gt;

		&lt;li&gt;Zur Daten&amp;#252;bertragung bietet sich die &lt;a href=&quot;http://cyberduck.ch/&quot; class=&quot;external&quot;&gt;Cyberduck&lt;/a&gt; an. Das klassische &lt;a href=&quot;http://www.fetchsoftworks.com/&quot; class=&quot;external&quot;&gt;Fetch&lt;/a&gt; geht einem dann doch mit der Zeit auf den Keks. Am tollsten ist nat&amp;#252;rlich &lt;a href=&quot;http://www.sccs.swarthmore.edu/users/08/mgorbach/MacFusionWeb/&quot; class=&quot;external&quot;&gt;MacFusion&lt;/a&gt;, mit dem sich Server wie lokale Festplatten behandeln lassen, aber das ist etwas schwieriger zu installieren.&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Der &lt;a href=&quot;http://www.barebones.com/products/textwrangler/&quot; class=&quot;external&quot;&gt;Textwrangler&lt;/a&gt; ist ein benutzbarer Texteditor.&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mamp.info/de/&quot; class=&quot;external&quot;&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;MAMP&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; ist eine einfache Distribution des Apache-Webservers mit &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;PHP&lt;/span&gt; und MySQL.

	&lt;p&gt;&lt;h3&gt;Linux (Ubuntu)&lt;/h3&gt;&lt;/p&gt;

		&lt;li&gt;Die Desktops Gnome und &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;KDE&lt;/span&gt; unterst&amp;#252;tzen das &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;SFTP&lt;/span&gt;-Protokoll bereits &amp;#252;ber die &lt;acronym title=&quot;Unified Ressource Location&quot;&gt;URL&lt;/acronym&gt;, also in diesem Fall &lt;em&gt;sftp://user.name@server/home/user.name/&lt;/em&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Gnome: Im Nautilus-Filemanager die Adresszeile auf ein Eingabefeld umstellen und die &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;URL&lt;/span&gt; eingeben.&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;/li&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;KDE&lt;/span&gt;: Im Konqueror &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;URL&lt;/span&gt; in die Adresszeile eingeben.&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;/li&gt;
		&lt;li&gt;Die mitgelieferten Texteditoren Gedit (Gnome) oder Kate (KDE) kann man empfehlen.&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Apache-Webserver, php und MySQL &amp;#252;bers Paket-Management installieren, Kommandozeile: &lt;em&gt;sudo apt-get install apache2 php5 mysql-server phpmyadmin&lt;/em&gt;&lt;br/&gt;Je nach Einsatz von Gedit oder Kate &lt;em&gt;kate-plugins&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;gedit-plugins&lt;/em&gt; anh&amp;#228;ngen.&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 26 Jan 2008 23:14:13 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Zeitspeicherung</title>
    <link>http://nm.merz-akademie.de/~dragan.espenschied/ravers/archives/11-Zeitspeicherung.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Dragan Espenschied)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Was in Blogs von mir aus leidlich funktioniert &amp;#8211; also das neuste &amp;#8220;steht oben&amp;#8221;, kommt &amp;#8220;zuerst&amp;#8221;, &amp;#228;ltere Artikel werden &amp;#8220;weiter hinten&amp;#8221; oder &amp;#8220;sp&amp;#228;ter&amp;#8221; einsortiert &amp;#8211; ist f&amp;#252;r Audio leider vollkommen untauglich. Das hat sich gleich am ersten Tag, an dem mein Anrufbeantworter umgedreht wurde, gezeigt: Meine Vodafone Voicemailbox verh&amp;#228;lt sich seit neustem merkw&amp;#252;rdig: Die gespeicherten Anrufe werden mir in umgekehrter Reihenfolge ihres Eingangs vorgespielt. Das bedeutet, der neuste Anruf kommt zuerst und der am weitesten zur&amp;#252;ckliegende zuletzt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Eine Anruferin hinterlie&amp;#223; zwei Nachrichten, es ging um eine Terminabsprache. In der ersten Nachricht erkl&amp;#228;rte sie mir, warum wir uns treffen sollten. In der zweiten Nachricht referenzierte sie den Grund selbstverst&amp;#228;ndlich nur noch, wie sie es bei einem tats&amp;#228;chlich zustande gekommenem Gespr&amp;#228;ch auch getan h&amp;#228;tte: &amp;#8220;Wir k&amp;#246;nnten &lt;b&gt;das&lt;/b&gt; auch am Freitag machen&amp;#8221;, &amp;#8220;Hast Du am Donnerstag Zeit &lt;b&gt;daf&amp;#252;r&lt;/b&gt;?&amp;#8221;, &amp;#8211; wof&amp;#252;r denn? Das wurde mir erst klar, als ich die vorhergehende Nachricht sp&amp;#228;ter abh&amp;#246;rte. W&amp;#228;ren mir die Nachrichten in der richtigen Reihenfolge pr&amp;#228;sentiert worden, w&amp;#228;re mir einige Verwirrung erspart geblieben.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Audio ist eben kein Blog, Podcasts sind keine Anrufe, das Neuste ist nicht immer das Wichtigste; vor allem: Nicht jeder Anruf ist eine in sich geschlossene Informationseinheit. Denn &amp;#252;blicherweise wird das Telefon benutzt, um mit jemandem etwas zu &lt;em&gt;besprechen&lt;/em&gt;, also einen Kommunikationsprozess zu beginnen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Entweder m&amp;#252;ssten sich nun also alle Anrufer, die eine Nachricht hinterlassen m&amp;#246;chten, bei jedem Anruf alles von vorne und komplett erkl&amp;#228;ren; oder ich m&amp;#252;sste mich daran gew&amp;#246;hnen und, wenn ich eine Nachricht nicht verstehe, immer weiter zur&amp;#252;ckspulen. &amp;#8211; Wobei &amp;#8220;zur&amp;#252;ckspulen&amp;#8221; nicht einmal eine sinnvolle Metapher darstellt, denn die Zeit wird vom Anrufbeantworter nicht mehr linear aufbewahrt, sondern als Zickzack. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Hier eine beeindruckende Visualisierung der Zeitreise, die man beim Abh&amp;#246;ren eines Anrufbeantworters unternimmt:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://nm.merz-akademie.de/~dragan.espenschied/ravers/uploads/AB.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Zickzack-Zeitspeicherung wurde durch Blogs popul&amp;#228;r gemacht und bricht auch dort Linearit&amp;#228;t eines durchg&amp;#228;ngigen Textes. Allerdings k&amp;#246;nnen die meisten Blogschreiber damit umgehen und verfassen ihre Eintr&amp;#228;ge dementsprechend: Wie in einem Zeitungsartikel wird alles zum Verst&amp;#228;ndnis n&amp;#246;tige kurz zusammengefasst. Oft werden f&amp;#252;r die Herstellung des Zusammenhangs Links anstelle von Zusammenfassungen verwendet.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&amp;#220;blicherweise werden die Nachrichten auf dem Anrufbeantworter beim Netzbetreiber und nicht im Telefon, von dem aus abgeh&amp;#246;rt wird,aufbewahrt. Somit l&amp;#228;sst sich eine bessere Sortierung der Zeit, zum Beispiel anhand der auf dem Telefon gespeicherten Kontaktdaten, technisch nicht umsetzen. Bis eines Tages die Aufzeichnungen verpasster Anrufe auf dem Endger&amp;#228;t verwaltet werden k&amp;#246;nnen, w&amp;#228;re eine lineare Sortierung beim Abh&amp;#246;ren die am einfachsten zu benutzende Methode.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 31 Oct 2007 19:53:44 +0100</pubDate>
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    <title>Geht mir fort mit euren Fonts!</title>
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    <author>nospam@example.com (Dragan Espenschied)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Als gegen Ender der 1990er viele Desktop-Publishing-Experten ins Web wechselten, war die Entt&amp;#228;uschung gro&amp;#223;: die geliebten, aus Quark XPress bekannten &amp;#8220;Fonts&amp;#8221; konnten nicht benutzt werden! Stattdessen muss man sich als Gestalter bis heute mit der Handvoll Schriften herumplagen, die Webnutzer auf ihren Computern installiert haben. Und welche sind das? Zum Beispiel &lt;em&gt;Arial&lt;/em&gt;, der Angstfeind eines jeden feinsinnigen Grafikers, &lt;em&gt;Comic Sans MS&lt;/em&gt;, die schriftgewordene Geschmacklosigkeit, oder &lt;em&gt;Times New Roman&lt;/em&gt;, eine schwurbelig dahinkrumpelnde Serifenschrift!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Alle Jahre wieder kommt die Frage auf, wann es denn &lt;b&gt;endlich&lt;/b&gt; m&amp;#246;glich sein wird, &lt;b&gt;richtige&lt;/b&gt;, &lt;b&gt;professionelle&lt;/b&gt; Schriften auf Webseiten einzusetzen. Oder es werden neue Technologien vorgestellt, die Schriftgl&amp;#252;ckseligkeit im Web verhei&amp;#223;en.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;h3&gt;5 Schriften m&amp;#252;ssen reichen&lt;/h3&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nun m&amp;#246;chte ich zusammenfassen, warum man sich diese Fantasien sparen kann, und zwar anhand der Diskussion um einen Artikel auf &lt;em&gt;A List Apart&lt;/em&gt;: &lt;a href=&quot;http://www.alistapart.com/articles/cssatten&quot; class=&quot;external&quot;&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;CSS &lt;/span&gt;@ Ten&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Hier stellt sich H&amp;#229;kon Wium Lie, der &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;CTO&lt;/span&gt; von Opera, vor, wie der &lt;acronym title=&quot;Cascading Style Sheets&quot;&gt;CSS&lt;/acronym&gt;-Standard erweitert werden m&amp;#252;sste, damit Webdesigner spezifizieren k&amp;#246;nnten, welche Fonts vom Browser f&amp;#252;r eine bestimmte Webseite von einer &lt;acronym title=&quot;Uniform Ressource Location&quot;&gt;URL&lt;/acronym&gt; nachgeladen werden sollen. Am Schluss folgt der Aufruf an die mitlesenden Designer, sich bei den Browser-Herstellern f&amp;#252;r die technische Implementierung dieser geplanten Erweiterung einzusetzen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;F&amp;#252;r all jene, die Webdesign immer noch als eine Unterdisziplin von Grafikdesign ansehen und deren gr&amp;#246;&amp;#223;ter Wunsch darin besteht, die im Printdesign zur Verf&amp;#252;gung stehenden Ausdrucksmittel ins Web zu &amp;#252;bertragen, h&amp;#246;rt sich das alles prima an. Doch das Web stellt besondere Anforderungen an Schriften. Vor allem m&amp;#252;ssen sie folgende Kriterien erf&amp;#252;llen:&lt;/p&gt;

	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Ein anst&amp;#228;ndiges Schriftbild bei einer Buchstabenh&amp;#246;he von lediglich 9 bis 13 Pixeln bieten &amp;#8211; nat&amp;#252;rlich auch bei abgeschaltetem &amp;#8220;Weichzeichnen der Buchstabenkanten&amp;#8221;, also ohne Anti-Aliasing.&lt;/li&gt;

		&lt;li&gt;Die gr&amp;#246;&amp;#223;tm&amp;#246;gliche Menge an Unicode-Zeichen enthalten, damit Webnutzer aus aller Welt sich in ihrer Muttersprache durch diese Schriften ausdr&amp;#252;cken k&amp;#246;nnen. &amp;#8211; Man denke nur an Blogs, in denen bei den Kommentaren keine Umlaute dargestellt werden k&amp;#246;nnen, weil jemand einen nur das US-Amerikanische Alphabet enthaltenden Font vorgegeben hat. Eine K&amp;#228;the Sch&amp;#246;nhei&amp;#223; k&amp;#246;nnte nicht einmal ihren eigenen Namen schreiben.&lt;/li&gt;

		&lt;li&gt;Sie m&amp;#252;ssen frei verf&amp;#252;gbar sein, damit sie von einem Gro&amp;#223;teil der Browser angezeigt werden k&amp;#246;nnen &amp;#8211; sonst bringt die ganze Idee nichts.

	&lt;p&gt;So gut wie alle Schriften, die diese Kriterien erf&amp;#252;llen, sind auf so gut wie allen Desktop-Computern bereits vorhanden. Es handelt sich um Arial, Times New Roman, Courier New, Georgia und Verdana. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;(Andere oft genutzte Schriften wie Andale Mono, Impact, Trebuchet MS oder Comic Sans sind f&amp;#252;r bestimmte Zwecke nat&amp;#252;rlich geeignet, bieten aber weniger Unicode-Zeichen oder Schnitte.)&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;1996 rief Microsoft das Projekt &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Core_fonts_for_the_Web&quot; class=&quot;external&quot;&gt;Core Fonts for the Web&lt;/a&gt; ins Leben, das diese, speziell f&amp;#252;r den Bildschirm optimierten Schriften kreieren und im Web verteilen sollte. Nat&amp;#252;rlich wurden die Fonts Bestandteil aller Windows-Systeme. Apple liefert sie zusammen mit ihren Computern ebenfalls aus, unter freien Systemen (GNU/Linux) lassen sie sich &amp;#252;blicherweise einfach nachinstallieren.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Solche Fonts herzustellen ist ein sehr aufw&amp;#228;ndiger Prozess. Nat&amp;#252;rlich gibt es im Web &lt;a href=&quot;http://larabiefonts.com/&quot; class=&quot;external&quot;&gt;viele Schriften&lt;/a&gt; zur &lt;a href=&quot;http://www.fontasy.de/&quot; class=&quot;external&quot;&gt;kostenlosen Verwendung&lt;/a&gt;, doch diese enthalten meist nur eine winzige Untermenge der Unicode-Zeichen und sehen in kleinen Gr&amp;#246;&amp;#223;en sehr schlecht aus.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die einzige freie Schriftfamilie, welche die oben genannten Kriterien erf&amp;#252;llt, heisst &lt;a href=&quot;http://dejavu.sourceforge.net/&quot; class=&quot;external&quot;&gt;DejaVu&lt;/a&gt;. Bitstream ver&amp;#246;ffentlichte die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bitstream_Vera&quot; class=&quot;external&quot;&gt;Vera-Familie&lt;/a&gt; unter einer Lizenz, die es erlaubte, diese Fonts zu kopieren und zu ver&amp;#228;ndern; seitdem k&amp;#252;mmert sich eine Community um die Weiterentwicklung der Schrift unter dem Namen DejaVu. Sie findet zum Beispiel Verwendung in vielen &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;GNU&lt;/span&gt;/Linux-Distributionen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Andere Schriften, die mit einiger Sicherheit im Web zu gebrauchen w&amp;#228;ren, sind mir nicht bekannt.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nachdem Microsoft das Core Fonts-Projekt geschlossen hat, entwickeln sich f&amp;#252;r das Web geeignete Schriften nur noch im &lt;a href=&quot;https://www.redhat.com/promo/fonts/&quot; class=&quot;external&quot;&gt;Umfeld der freien Software&lt;/a&gt;. Kommerzielle Anbieter werden mit gro&amp;#223;er Wahrscheinlichkeit keine Arbeit in einen Schrift stecken, die sie nachher umsonst verteilen sollen. Vielleicht lie&amp;#223;e ein in den Browser eingebautes Font-&lt;acronym title=&quot;Digital Rights Management&quot;&gt;DRM&lt;/acronym&gt; &amp;#8211; also ein System, das wie bei &amp;#8220;gesch&amp;#252;tzten&amp;#8221; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;MP3&lt;/span&gt;-Dateien die Anzeige von Schriften nur unter bestimmten Bedingungen zul&amp;#228;sst &amp;#8211; einen Markt f&amp;#252;r Webschriften entstehen. &lt;a href=&quot;http://www.ccc.de/digital-rights/&quot; class=&quot;external&quot;&gt;Allerdings braucht die Welt nicht mehr &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;DRM&lt;/span&gt;, sondern weniger.&lt;/a&gt; Wenn eine ganz bestimmte Schrift derart wichtig ist tut&amp;#8217;s vielleicht auch ein &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;PDF&lt;/span&gt;?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wirtschaftlich und politisch k&amp;#246;nnen nachladbare Web-Fonts also nicht &amp;#252;berzeugen. Mit Web-Fonts unterversorgte Designer sollten, anstatt die Browser-Hersteller zur Implementierung nachladbarer Fonts anzuregen, Projekte wie DejaVu f&amp;#246;rdern.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;h3&gt;Pixel und Hints&lt;/h3&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Jeder anst&amp;#228;ndige Grafiker kann die Standard-Schrift Arial nicht ausstehen. Sie sei nur ein &lt;a href=&quot;http://www.engagestudio.com/helvetica/&quot; class=&quot;external&quot;&gt;billiger Abklatsch&lt;/a&gt; der Helvetica, ihre Existenz dem Umstand verschuldet, dass Microsoft keine Lizenzen f&amp;#252;r die &lt;em&gt;echte&lt;/em&gt; Helvetica zahlen und trotzdem eine &amp;#228;hnliche Schrift f&amp;#252;r Windows zur Verf&amp;#252;gung stellen wollte.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Auf dem folgenden Screenshot sind sowohl Arial als auch die Neue Helvetica auf dem Bildschirm in einem Browser bei ausgeschaltetem Anti-Aliasing zu sehen:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://nm.merz-akademie.de/~dragan.espenschied/ravers/uploads/fonts/fonts.png&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Angesichts solcher Unterschiede in der Darstellung bei geringen Schriftgr&amp;#246;&amp;#223;en kann man die ganze Typographen-Ideologie, mit Verlaub, vergessen. Hier noch ein Beispiel von der Website der professionellen Blogging-Software &lt;a href=&quot;http://movabletype.com/&quot; class=&quot;external&quot;&gt;Movable Type&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://nm.merz-akademie.de/~dragan.espenschied/ravers/uploads/fonts/mt.png&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Nicht &amp;#252;berzeugend! &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Die Arial ist mit guten &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hint&quot; class=&quot;external&quot;&gt;Hinting-Informationen&lt;/a&gt; ausgestattet, Extra-Daten, die bei geringen Aufl&amp;#246;sungen helfen, die wenigen vorhandenen Pixel auf dem Bildschirm optimal auszunutzen. Die Helvetica sieht auf dem Papier, aus einem Laserdrucker kommend, ganz hervorragend aus. Aber auf dem Bildschirm erscheinen nicht einmal die Strichst&amp;#228;rken konsistent.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Um auf dem Bildschirm die Darstellung solcher Schriften zu verbessern, wurde das Schriften-Anti-Aliasing (&amp;#8220;Kantengl&amp;#228;ttung&amp;#8221;) erfunden. Dabei werden die Buchstaben nicht nur mit schwarz und weiss, sondern auch mit Graustufen gezeichnet. So entsteht die Illusion einer h&amp;#246;heren Aufl&amp;#246;sung. Ist Anti-Aliasing aktiviert, sieht auch die Helvetica auf dem Bildschirm nicht vollkommen grauenvoll aus. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Warum sollte nun jemand das Anti-Aliasing abschalten?&lt;/p&gt;

		&lt;li&gt;Es kann sein, dass Anti-Aliasing auf dem eingesetzten Betriebssystem nicht vorhanden ist. Das kann technische oder lizenzrechtliche Gr&amp;#252;nde haben. Schriftdarstellungstechniken wie &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Cleartype&quot; class=&quot;external&quot;&gt;ClearType&lt;/a&gt; von Microsoft oder &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/CoolType&quot; class=&quot;external&quot;&gt;CoolType&lt;/a&gt; von Adobe sind patentiert. Selbst Hints sind aufgrund von &lt;a href=&quot;http://freetype.sourceforge.net/patents.html&quot; class=&quot;external&quot;&gt;Apple-Patenten&lt;/a&gt; nicht uneingeschr&amp;#228;nkt in Freier Software nutzbar.&lt;/li&gt;

		&lt;li&gt;Windows XP und alle Versionen davor wurden und werden mit ausgeschaltetem Anti-Aliasing ausgeliefert. Die meisten Nutzer haben keine Ahnung, dass es so eine Funktion &amp;#252;berhaupt gibt oder wo man sie anstellen kann.&lt;/li&gt;

		&lt;li&gt;Anti-Aliasing f&amp;#252;hrt oft zu einem matschigen, zu weichen Schriftbild, bei dem einige Buchstaben keinen einzigen schwarzen Pixel mehr enthalten. Daher deaktivieren einige Nutzer diese Funktion aus &amp;#228;sthetischen Gr&amp;#252;nden.

	&lt;p&gt;&lt;h3&gt;Notl&amp;#246;sungen&lt;/h3&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Was also tun, wenn man nun aber dringend dringend dringend eine &amp;#8220;besondere&amp;#8221; Schrift im Web einsetzen will, ohne gleich auf Bilder oder Flash auszuweichen?&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit kann man davon ausgehen, dass gewisse Schriften je nach verwendetem Betriebssystem beim Betrachter einer Website verf&amp;#252;gbar sind. Zum Beispiel die Tahoma unter Windows oder die Monaco unter &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;OS X&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Wer&amp;#8217;s genauer wissen will kann auf verschiedenen Systemen eine beliebige Office-Anwendung starten und mal nachsehen, was da so alles im Schirftauswahlmen&amp;#252; steht. Somit l&amp;#228;sst sich zumindest bei einigen Nutzern der Website vielleicht ein Schriftbild erzeugen, das f&amp;#252;r einen bestimmten Fall irgendwie besser ist wenn&amp;#8217;s Arial w&amp;#228;re. Alle anderen bekommen aber trotzdem Arial zu sehen, also warum der ganze Aufwand? Ein gro&amp;#223;er Teil von Webdesign besteht darin, die Einschr&amp;#228;nkungen des Mediums zu akzeptieren. Es gibt f&amp;#252;r Webdesigner viel interessantere Dinge zu tun als Schriften auszusuchen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;img width=&quot;262&quot; height=&quot;272&quot; src=&quot;http://nm.merz-akademie.de/~dragan.espenschied/ravers/uploads/fonts/menu.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;h3&gt;Die endlose &amp;#214;dnis der Font-Diskussion&lt;/h3&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Abgesehen von all den technischen und politischen Widrigkeiten, die mit nachladbaren Fonts im Web verbunden sind, ist das Thema schon seit Jahren f&amp;#252;r gepflegte Langeweile gut. Immer wieder wird auf die Bedeutung von Schriften im klassischen Grafikdesign verwiesen, und darauf, dass im Web gr&amp;#246;&amp;#223;tenteils Text gestaltet werden muss. Die allgemeine Fantasielosigkeit dabei ist best&amp;#252;rzend. &lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Es hat sich noch nie jemand dar&amp;#252;ber beschwert, dass alle digitalen Schriftformate f&amp;#252;r den Druck ausgelegt sind und nicht f&amp;#252;r den Bildschirm. Eine &amp;#8220;Outline-Schrift&amp;#8221; (etwa im TrueType-Format) enth&amp;#228;lt zum Beispiel keine Information &amp;#252;ber Farben, Transparenzen oder programmatische Effekte (Extrusion, Noise, Bevel usw), sondern nur das, was f&amp;#252;r den schwarzwei&amp;#223;en Laserdrucker ben&amp;#246;tigt wird.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Genau so scheint es vielen Designern nicht diskussionsw&amp;#252;rdig, dass der &lt;acronym title=&quot;Cascading Style Sheets&quot;&gt;CSS&lt;/acronym&gt;-Standard es konzeptionell erschwert, sich dynamisch an die vorhandene Gr&amp;#246;&amp;#223;e des Browserfensters anpassende Layouts zu definieren.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Und so weiter, so viele aufregende Dinge k&amp;#246;nnte man sich w&amp;#252;nschen, aber die &amp;#8220;Fonts&amp;#8221; stehen mal wieder an erster Stelle.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zum Abschluss noch einige ausgefallene Buchstaben. &lt;del&gt;Wer zuerst den Namen dieser Deathmetal-Band err&amp;#228;t, bekommt einen Euro per Paypal von mir!&lt;/del&gt; &lt;ins&gt;Roglok hat gewonnen! Die L&amp;#246;sung kann man in den &lt;a href=&quot;http://nm.merz-akademie.de/~dragan.espenschied/ravers/archives/10-Geht-mir-fort-mit-euren-Fonts!.html#comments&quot;&gt;Kommentaren&lt;/a&gt; nachlesen.&lt;/ins&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;img width=&quot;406&quot; height=&quot;434&quot; src=&quot;http://nm.merz-akademie.de/~dragan.espenschied/ravers/uploads/fonts/deathlogo.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 09 Sep 2007 23:12:22 +0200</pubDate>
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    <title>Kommunikation in Pixel Arts</title>
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    <author>nospam@example.com (Dragan Espenschied)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Das Projekt &lt;a href=&quot;http://pixelarts.6x.to/&quot; class=&quot;external&quot;&gt;Pixel Arts&lt;/a&gt; von Alexander Schlegel aus dem Sommersemester 2007 wird flei&amp;#223;ig genutzt. T&amp;#228;glich kommen mindestens ein Dutzend neue Bilder hinzu. Wie zum Teil miteinander kommuniziert wird halte ich f&amp;#252;r besonders interessant, da von einer kurzen Bildbeschreibung abgesehen keine M&amp;#246;glichkeit zur Texteingabe existiert und auch verschiedene Benutzer nicht identifiziert werden k&amp;#246;nnen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Deswegen funktioniert das so:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://nm.merz-akademie.de/~alexander.schlegel/pixeledit/bilder/0000000711.png&quot; width=&quot;32&quot; height=&quot;32&quot; /&gt; &lt;img src=&quot;http://nm.merz-akademie.de/~alexander.schlegel/pixeledit/bilder/0000000712.png&quot; width=&quot;32&quot; height=&quot;32&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://nm.merz-akademie.de/~alexander.schlegel/pixeledit/bilder/0000000713.png&quot; width=&quot;32&quot; height=&quot;32&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://nm.merz-akademie.de/~alexander.schlegel/pixeledit/bilder/0000000714.png&quot; width=&quot;32&quot; height=&quot;32&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://nm.merz-akademie.de/~alexander.schlegel/pixeledit/bilder/0000000716.png&quot; width=&quot;32&quot; height=&quot;32&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://nm.merz-akademie.de/~alexander.schlegel/pixeledit/bilder/0000000729.png&quot; width=&quot;32&quot; height=&quot;32&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Siehe die &lt;a href=&quot;http://nm.merz-akademie.de/~alexander.schlegel/pixeledit/galerie.php&quot; class=&quot;external&quot;&gt;gesamte Pixel Arts-Galerie&lt;/a&gt;. Bei solchen Web-Projekten gibt es kein Gegenmittel, die Leute werden immer einen Weg finden, Nachrichten auszutauschen.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 03 Sep 2007 15:01:33 +0200</pubDate>
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    <title>Zombie-Links</title>
    <link>http://nm.merz-akademie.de/~dragan.espenschied/ravers/archives/8-Zombie-Links.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Dragan Espenschied)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;b&gt;Zombie-Links&lt;/b&gt; geh&amp;#246;ren zu den 7 gro&amp;#223;en &lt;em&gt;Pestbeulen des Webs&lt;/em&gt;. Es handelt sich um Links, die auf exakt die selbe Adresse verweisen, die gerade im Broswer angezeigt wird. Klickt man auf so einen Link landet man genau da, wo man ohnehin schon ist.&lt;/p&gt;

 Das ist unangenehm, weil beim Verfolgen des Zombie-Links alle Anzeichen f&amp;#252;r das Erscheinen einer &lt;em&gt;neuen&lt;/em&gt; Seite auftreten: Die aktuell angezeigte Seite verschwindet, der Browser baut die Verbindung zum Server auf, die entsprechenden Animationen laufen, das Browser-Fenster f&amp;#252;llt sich mit Inhalt &amp;#8230; aber dem selben wie vorher! Erschwerend kommt hinzu, dass viele Websites Elemente enthalten, die sich bei jedem Aufruf &amp;#228;ndern, zum Beispiel Werbebanner. Auf den ersten Blick kann es also scheinen als w&amp;#228;re man auf einer anderen Seite angekommen.

	&lt;p&gt;Szenarien:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Die Benutzer haben bereits einen langen Text gelesen, sind am Ende angekommen, und wollen jetzt mehr zu diesem Thema erfahren. Ein Link scheint zu weiterem Material zu f&amp;#252;hren. Nat&amp;#252;rlich haben die Benutzer inzwischen den genauen Wortlaut des Anfangs des gerade gelesenen Textes vergessen. Nach dem Klick auf den Zombie-Link gelangen sie zu &amp;#8230;&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;li&gt;Die Benutzer landen &amp;#252;ber eine Suchmaschine auf einer Unterseite einer gr&amp;#246;&amp;#223;eren Website. Exakt dort findet sich aber nicht der gew&amp;#252;nschte Inhalt. Im Navigationsbereich steht jedoch ein Link mit einer vielversprechenden &amp;#220;berschrift. Hinter diesem Link verbirgt sich &amp;#8230;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Zombie-Links werden zum gr&amp;#246;&amp;#223;ten Teil von &lt;em&gt;Content Management Systems&lt;/em&gt; erzeugt, also Software, die automatisch Inhalte und Navigation auf einer Website strukturiert. Dazu geh&amp;#246;ren komplexe Dinge wie Joomla oder typo3, aber genau so Blogs (Wordpress, blogger) und Community-Systeme (drupal).&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Diese Software hat an vielen Stellen Listen mit Links zu erzeugen, um zum Beispiel alle Artikel einer bestimmten Rubrik anzuzeigen.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;In der Logik eines &lt;acronym title=&quot;Content Management System&quot;&gt;CMS&lt;/acronym&gt; geschieht immer folgendes:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;ol&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Aktuellen Kontext feststellen.&lt;br/&gt;Das ist zum Beispiel eine Rubrik, ein Datum oder ein bestimmter Benutzer. In diesen Kontext f&amp;#228;llt auch die gerade angezeigte Seite, sie befindet sich selbstverst&amp;#228;ndlich in ihrem eigenen Kontext.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Passende Artikel/Rubriken/Blog-Posts aus der Datenbank zusammenstellen.&lt;br/&gt;Die aktuell angezeigte Seite ist unter den Ergebnissen dieser Datenbank-Abfrage.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;HTML&lt;/span&gt;-Code mit Links dorthin erzeugen und ausgeben. Diese Links werden ins Navigationsmen&amp;#252; eingetragen, das nat&amp;#252;rlich zusammen mit den Inhalten angezeigt wird. Es entsteht somit mindestens ein Link auf die gerade angezeigte Seite.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Luxuri&amp;#246;se Systeme f&amp;#252;gen in Zombie-Links zuweilen eine &amp;#8220;active&amp;#8221; Stylesheet-Klasse ein, zum Beispiel so:&lt;/p&gt;

&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;a href=&#039;other.html&#039;&amp;gt;There&amp;lt;/a&amp;gt;
&amp;lt;a href=&#039;this.html&#039; class=&#039;active&#039;&amp;gt;Here&amp;lt;/a&amp;gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;

	&lt;p&gt;Dadurch kann der Zombie-Link zumindest anders &lt;em&gt;aussehen&lt;/em&gt; als die normalen Links. Und zwar m&amp;#246;glichst so anders, dass niemand auf die Idee kommt, darauf zu klicken. Dabei lie&amp;#223; sich eine Fehlbedienung zu 100% ausschlie&amp;#223;en, wenn der Link entfernt w&amp;#252;rde.&lt;/p&gt;

&lt;pre&gt;&lt;code&gt;&amp;lt;a href=&#039;other.html&#039;&amp;gt;There&amp;lt;/a&amp;gt;
&amp;lt;span class=&#039;active&#039;&amp;gt;Here&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;

	&lt;p&gt;Damit w&amp;#228;ren alle Probleme gel&amp;#246;st, der Kontext des aktuellen Inhalts bleibt erhalten, es ist klar, welche Position in der Struktur gerade angezeigt wird, es f&amp;#252;hrt kein redundanter Link zur gleichen Stelle.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Warum also den Link stehen lassen? Weil sich diese billige &amp;#8220;active&amp;#8221;-Klasse extrem einfach automatisch in den &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;HTML&lt;/span&gt;-Code einf&amp;#252;gen l&amp;#228;sst. Hier ein &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;PHP&lt;/span&gt;-Beispiel:&lt;/p&gt;

&lt;pre&gt;&lt;code&gt;if ($linkurl==$currenturl) {$class=&quot;active&quot;;} else {$class=&quot;&quot;;}
print &quot;&amp;lt;a href=&#039;$linkurl&#039; class=&#039;$active&#039;&amp;gt;$linktext&amp;lt;/a&amp;gt;&quot;;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;

	&lt;p&gt;Um wirklich ein nicht-klickbares Element zu erzeugen, m&amp;#252;ssten die Programmierer viel mehr schreiben, zum Beispiel:&lt;/p&gt;

&lt;pre&gt;&lt;code&gt;if ($linkurl==$currenturl) {
    print &quot;&amp;lt;a href=&#039;$linkurl&#039; &amp;gt;$linktext&amp;lt;/a&amp;gt;&quot;;
} else {
    print &quot;&amp;lt;span class=&#039;$active&#039;&amp;gt;$linktext&amp;lt;/span&amp;gt;&quot;;
}&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;

	&lt;p&gt;Und man kann doch niemandem zumuten, wegen jedem Link so einen &lt;code&gt;if&lt;/code&gt;-Zirkus zu veranstalten!&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Leider sind durch diese Sparma&amp;#223;nahmen bereits viele Designer zu der &amp;#220;berzeugung gelangt, dass Zombie-Links ganz normal und vollkommen in Ordnung w&amp;#228;ren. Einige schreiben sie sogar in Handarbeit, wenn sie ein Web-Projekt ohne &lt;acronym title=&quot;Content Management System&quot;&gt;CMS&lt;/acronym&gt; umsetzen. Und finden die merkw&amp;#252;rdigsten Begr&amp;#252;ndungen, warum das logisch genau so sein muss:&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&amp;#8220;Ist doch auf allen Websites so!&amp;#8221;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Nein&lt;/b&gt;, und selbst wenn Amazon, Youtube und Konsorten solchen Unsinn machen bedeutet das nicht, dass man ihnen nacheifern muss.&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;li&gt;&amp;#8220;Das ist wegen der Konsistenz, was auf einer Seite ein Link ist, muss auf jeder Seite ein Link sein.&amp;#8221;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Falsch&lt;/b&gt;, damit werden die Grundaufgaben der Navigation untergraben: den Benutzern zu zeigen wo sie herkommen, wo sie sich befinden, welche Optionen jetzt offen stehen und was sie bereits gesehen haben.&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;li&gt;&amp;#8220;Ist doch praktisch, wenn die &amp;#220;berschrift eines Artikel auch gleichzeitig ein Reload-Button ist!&amp;#8221;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Falsch&lt;/b&gt;, denn daf&amp;#252;r gibt&amp;#8217;s schon den Reload-Button im Browser. Genau so werden nicht auf jeder Seite &amp;#8220;aktuelles Fenster schlie&amp;#223;en&amp;#8221;-, &amp;#8220;Fenster minimieren&amp;#8221;- oder &amp;#8220;diese Seite drucken&amp;#8221;-Buttons eingebaut. Die handvoll Funktionen, die ein Browser bietet, sollten dankend angenommen und nicht auf verwirrende Weise dupliziert werden.&lt;/li&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;&lt;li&gt;&amp;#8220;Ist doch voll egal Mann, chill out!&amp;#8221;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Nein&lt;/b&gt;, sonst brauchen wir gar nicht weiter &amp;#252;ber &lt;em&gt;Webdesign&lt;/em&gt; sprechen. Korrekte, sinnvolle Links sind wirklich das mindeste, was ein Webdesigner zu produzieren in der Lage sein sollte.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Mit den Zombie-Links hat sich nur eine faule technische Einschr&amp;#228;nkung zum Standard erhoben. Das l&amp;#228;sst sich leicht mit ein paar &lt;code&gt;if&lt;/code&gt;s oder selbstgeschriebenem &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;HTML&lt;/span&gt; umgehen. Warum noch weiter diese Zombie-Link-Pest verbreiten? Mach&amp;#8217;s lieber wie die &lt;a href=&quot;http://www.artlebedev.com/everything/web/&quot; class=&quot;external&quot;&gt;Profis&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 02 Sep 2007 22:09:47 +0200</pubDate>
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    <title>Rainbow to the stars</title>
    <link>http://nm.merz-akademie.de/~dragan.espenschied/ravers/archives/6-Rainbow-to-the-stars.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Dragan Espenschied)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://nm.merz-akademie.de/~dragan.espenschied/ravers/uploads/duneauth.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; Verena und Oliver von Dune wussten schon immer, dass &lt;em&gt;im Internet&lt;/em&gt; der sprichw&amp;#246;rtliche &amp;#8220;B&amp;#228;r&amp;#8221; &amp;#8220;steppt&amp;#8221;, um es mal ein wenig &amp;#8220;salopp&amp;#8221; auszudr&amp;#252;cken. Das war nat&amp;#252;rlich zu einer Zeit, als der &lt;a href=&quot;http://youtube.com/watch?v=RqgnzRdMomo&quot; class=&quot;external&quot;&gt;Rainbow to the Stars&lt;/a&gt; noch direkt ins &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;WWW&lt;/span&gt; f&amp;#252;hrte und auf allen Seiten Sternenhintergr&amp;#252;nde gekachelt wurden.&lt;/p&gt;

	&lt;p&gt;Das &lt;a href=&quot;http://home1.stofanet.dk/kasperjo/duneauth.gif&quot; class=&quot;external&quot;&gt;Original&lt;/a&gt; dieses sch&amp;#246;nen Bildes fand ich auf einer reizenden &lt;a href=&quot;http://home1.stofanet.dk/kasperjo/&quot; class=&quot;external&quot;&gt;Dune-Fanseite&lt;/a&gt; aus D&amp;#228;nemark.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 29 Aug 2007 21:46:37 +0200</pubDate>
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